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Ausgabe 2 | 2009

Sehr geehrter Leser,

heute möchten wir Ihnen drei AFI-Projekte näher vorstellen, die derzeit in Würzburg gefördert werden. Dort wird eine neue kostengünstige und vor allem einfache Methode zur Früherkennung der Alzheimer-Krankheit entwickelt. Die Ursachenforschung konzentriert sich auf die Entschlüsselung von Rezeptoren, die maßgeblich an der Zerstörung von Nervenzellen beteiligt sind. Außerdem wird an einer Gentherapie gearbeitet, die den Insulinspiegel senken und in Zukunft den Krankheitsprozess aufhalten soll. Wir wünschen Ihnen eine informative und aufschlussreiche Lektüre.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Christine Kerzel
Alzheimer Forschung Initiative e.V.


Themen in dieser Ausgabe:
Alzheimer einfach und früh erkennen
Auf der Suche nach den Ursachen des Nervenzelltods
Viren, Diabetes und Alzheimer - Gentherapie gegen Alzheimer
Mit Ihrer Hilfe wird Spitzenforschung möglich!

Alzheimer einfach und früh erkennen

Alzheimer früh erkennen zu können, nämlich schon dann, wenn noch möglichst wenige Nervenzellen unwiederbringlich geschädigt sind – daran arbeiten Forschergruppen weltweit. In der Psychiatrischen Uniklinik in Würzburg reizen die Wissenschaftler auf der Suche nach einer einfachen, sicheren Früherkennung ein kleines Stückchen Haut im Ohr. Dort versorgt der Nervus Vagus, dessen Kerne tief im Hirnstamm liegen, sensibel die Haut.

Lesen Sie mehr über die innovative Diagnose mittels Vagus-Stimulation

Auf der Suche nach den Ursachen des Nervenzelltods

Am Institut für Virologie der Universität Würzburg erforscht Professorin Eleni Koutsilieri Rezeptoren, die bei der Synapsenbildung eine wichtige Rolle spielen. Nun hat Alzheimer zunächst mit Viren wenig zu tun – aber die Virologen und Neurochemiker können helfen, die Ursachen der Krankheit zu erforschen. Denn so gut die psychischen Folgen und die Symptome der Alzheimer-Krankheit verstanden sind – warum die Nervenzellen im Gehirn absterben, können die Forscher bis heute nicht genau erklären.

Wie die Ursache des Nervenzelltods genau entschlüsselt werden soll

Viren, Diabetes und Alzheimer - Gentherapie gegen Alzheimer

Ebenfalls in einer Arbeitsgruppe der Virologie in Würzburg versucht Privatdozent Dr. Carsten Scheller eine Gentherapie zu entwickeln, mit der sich der Krankheitsprozess aufhalten lässt. Sein Ansatz hat drei Buchstaben: IDE. Das körpereigene Enzym, das diesen Namen trägt, baut Insulin ab – und außerdem die schädlichen Amyloid-Proteine, die Alzheimer auslösen.

Dieser therapeutische Ansatz interessiert Sie?

Mit Ihrer Hilfe wird Spitzenforschung möglich

Am 6. April ist der Einsendeschluss für die Anträge auf Forschungsförderung. Auch dieses Jahr erwarten wir viele hochkarätige Anträge.Spenden Sie online oder auf unser Konto 80 63 400 bei der Bank für Sozialwirtschaft, BLZ: 370 205 00. Herzlichen Dank!

Investieren Sie mit uns in die Zukunft. Helfen Sie forschen mit einer Online-Spende für die Alzheimer-Forschung

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